Aggressive Werbespots verunglimpfen Väter!

Wir hel­fen Kin­dern in Öster­reich.” So klar und ein­fach ist diese Bot­schaft. Doch was sich dahin­ter ver­birgt, ist unge­heu­er­lich. Der Ver­ein Pro Juven­tute betreibt Kin­der­heime — und macht damit offen­sicht­lich gute Geschäfte. Um diese vor­an­zu­trei­ben, wer­den in aggres­si­ven Wer­be­spots unter
http://www.youtube.com/user/projuventute99?feature=mhee Väter ver­un­glimpft und als unge­eig­net für die Erzie­hung ihrer eige­nen Kin­der hin­ge­stellt. Damit will man errei­chen, dass Kin­der, die der Mut­ter abge­nom­men wer­den müs­sen, nicht in die Betreu­ung des leib­li­chen Vaters kom­men, son­dern in die Unter­brin­gung von Pro Juven­tute! Der Vater kämpft in der Regel ver­geb­lich um die Obsorge für seine eigenen Kin­der!

Zu beach­ten ist, dass ein Fern­seh­spot in die­ser Sen­de­zeit meh­rere 1000 Euro pro Sekunde kos­tet. Das lässt wie­der Rück­schlüsse auf die Größe des hier umkämpf­ten Mark­tes des Geschäf­tes mit dem Leid der Kin­der zu!

Kin­des­miss­brauch — würde man das in einem Rechts­staat nennen.

Zum Foto v.r.n.l.: Mar­tin Stig­l­mayr (Obmann des Ver­eins Väter ohne Rechte), NAbg. Edith Mühl­berghu­ber, Stadt­rat Bri­gitte Kas­ho­fer, NAbg. Ing. Nor­bert Hofer, Kin­der­arzt Dr. Robert Hol­zer bei einer Ver­an­stal­tung im Novem­ber 2010 in Amstet­ten zum Thema “Gemein­same Obsorge — glei­ches Recht”

Dr. Clau­dia Bandion-Ortner hat sich in ihrer Amts­zeit als Jus­tiz­mi­nis­te­rin beson­ders für die gemein­same Obsorge ein­ge­setzt. War das der wahre Grund für ihre Absetzung?

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Tag der offenen Tür” bei der Volkshilfe Amstetten

Sehr freund­lich wur­den die frei­heit­li­chen Gemein­de­man­da­tare am 30. Sep­tem­ber bei der Volks­hilfe Amstet­ten in der Ybbs­straße 35 emp­fan­gen. Aus­führ­lich und äußerst kom­pe­tent erklärte Frau Scher­zen­leh­ner die Arbeit der Män­ner und Frauen im mobi­len Pfle­ge­dienst. Von medi­zi­ni­scher Betreu­ung über Kör­per­pflege bis zu Rei­ni­gungs­ar­bei­ten reicht das umfang­rei­che Ange­bot der Diplom­kran­ken­pfle­ger und Hilfs­kräfte. Die Kun­den sind vor­wie­gend Senio­ren, aber auch beson­ders tra­gi­sche Fälle jün­ge­rer Pfle­ge­be­dürf­ti­ger. Die finan­zi­el­len Bei­träge wer­den nach dem Ein­kom­men bemes­sen, der Höchst­satz beträgt 27 € pro Stunde. Die Finan­zie­rung erfolgt durch Pfle­ge­geld und eigene Leis­tung. Die Volks­hilfe ver­mit­telt auch 24-Stunden-Betreuung durch selb­stän­dig arbei­tende, zumeist slo­wa­ki­sche oder unga­ri­sche Pflegekräfte.

Die frei­heit­li­chen Gemein­de­räte bedan­ken sich beim Team der Volkshilfe!

Zum Foto:

Sit­zend: Stadt­rat Bri­gitte Kas­ho­fer, Gemein­de­rat Mar­tha Harreiter

Ste­hend: Bezirks­lei­tung Bri­gitta Scher­zen­leh­ner, Regio­nal­lei­tung Bri­gitte Gru­ber, LSST Kath­rin Dor­ner, Pfle­ge­hel­fe­rin Erna Lang­zau­ner, GR Bruno Weber, GR Nor­bert Kunz

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Primat der Wirtschaft! Keine Zeit für Familie!

Wir haben es hier mit lau­ter Ego­ma­nen zu tun,” beklagt der Bun­des­chef der Pflicht­schul­leh­rer­ge­werk­schaft, Paul Kim­ber­ger, nach dem Fall des ober­ös­ter­rei­chi­schen Volks­schü­lers, der die Repu­blik wegen der Überg­riffe eines Schul­di­rek­tors geklagt hat.

Es ver­wun­dert nicht, dass viele Schul­ab­gän­ger für das Schul– und Arbeits­le­ben nicht mehr geeig­net sind, weil sie pri­mi­tivste Anstands­re­geln nicht beherrschen.

Die erste und wich­tigste Schule für das soziale Leben war immer die Fami­lie. Aber sowohl das gel­tende Steu­er­recht, als auch das Pen­si­ons­sys­tem ver­hin­dern Mehr­kind­fa­mi­lien. Seit die Pen­sion nur mehr von den lebens­läng­lich ein­ge­zahl­ten Bei­trä­gen berech­net wird, ist Müt­tern keine län­gere Teil­zeit­ar­beit mehr mög­lich. Daher haben heute immer mehr Kin­der keine Geschwis­ter und ken­nen kein ech­tes Familienleben.

Ab 2 schul­pflich­ti­gen Kin­dern sollte einem Eltern­teil deren Erzie­hung und Betreu­ung zumin­dest wie Halb­tags­ar­beit für die Pen­sion ange­rech­net wer­den. Dann wäre er mit zusätz­li­cher Teil­zeit­ar­beit Kin­der­lo­sen wenigs­tens im Alter gleich­ge­stellt und — auch bei meh­re­ren Kin­dern — nicht von Armut bedroht. Man könnte sich den gan­zen För­derd­schun­gel wie Kin­der­krippe, Ganz­tags­kin­der­gar­ten, Hort, Feri­en­be­treu­ung etc. spa­ren — und die­ses Modell ent­sprä­che end­lich den wirk­li­chen Wün­schen der meis­ten Eltern nach mehr Zeit mit ihren Kindern.

Doch weil die Wirt­schaft mög­lichst viele bil­lige Ganztags-Arbeitskräfte braucht, gibt es auch von der Poli­tik kein wirk­li­ches Ange­bot für Fami­lien in diese Richtung.

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Politik diskriminiert angestammte Österreicher!

Der Pres­se­rat ver­langt von den Medien, mehr Migran­ten als Jour­na­lis­ten zu beschäf­ti­gen. Bei der Poli­zei wird die Anstel­lung von Öster­rei­chern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund bewor­ben. Migran­ten wer­den ver­mehrt als inter­kul­tu­relle Stütz­kräfte in Schule und Kin­der­gar­ten ange­stellt. Und auch Jung­po­li­ti­ker von ÖVP und SPÖ machen mit aller­lei ver­zwei­fel­ten Ideen auf­merk­sam, die ein­ge­wan­der­ten Gast­ar­beits­lo­sen am Arbeits­markt zu integrieren.

So will die Ver­tre­te­rin der SPÖ-Jugend, Tina Tauß, Migran­ten bei der Pos­ten­ver­gabe “posi­tiv dis­kri­mi­nie­ren”, sie also bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion den ange­stamm­ten Öster­rei­chern vorziehen!

Inte­gra­ti­ons­staats­se­kre­tär Sebas­tian Kurz von der ÖVP plant gar eine spe­zi­elle För­de­rung für arbeits­lose Zuwan­de­rer. Kon­kret soll beim Arbeits­markt­ser­vice ein “Migran­ten­in­dex” geschaf­fen wer­den. Damit soll zwi­schen Staats­bür­gern mit und Staats­bür­gern ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund unter­schie­den werden!

Nun tau­chen aber viele Fra­gen auf, wie “Migra­ti­ons­hin­ter­grund” bei öster­rei­chi­schen Staats­bür­gern fest­ge­stellt wer­den kann:

  • Wer­den nun gene­ti­sche Unter­su­chun­gen angestellt?
  • Gilt als Kri­te­rium, gebro­chen Deutsch zu sprechen?
  • Sollte der Antrag­stel­ler eine dunkle Haut­farbe vor­wei­sen oder ein Kopf­tuch tragen?
  • Gilt der Fami­li­en­name oder der Vor­name als Beweis?
  • Müs­sen Eltern und/oder Groß­el­tern im Aus­land gebo­ren sein?
  • Gilt auch Deutsch­land als Ausland?

Wer­den wir also in Zukunft mit den Päs­sen unse­rer Ahnen auf Pos­ten­su­che gehen?

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Besuch im Jugendtreff Hausmening

Am 6. Juli 2011 besuch­ten die Frei­heit­li­chen Gemein­de­räte den Jugend­treff Haus­me­ning. Mar­tina Halbart­schla­ger und  Mag. Nicole Hart­mann stell­ten den Frei­heit­li­chen Man­da­ta­ren die Arbeit des Jugend­zen­trums vor. Mit­ar­bei­ter von West­rand betreuen die Jugend­li­chen zu den Öffnungs­zei­ten jeden Mitt­woch von 17:00 bis 20:00 Uhr. Obwohl die Aus­stat­tung der Räum­lich­kei­ten noch nicht kom­plett ist, herrschte ein reges Kom­men und Gehen. Nach Aus­sa­gen der Betreuer hängt die Fre­quenz sehr stark von Wet­ter und Jah­res­zeit ab. Die FPÖ Amstet­ten begrüßt die­ses Pro­jekt im Sinne unse­rer Jugend und wünscht den Mit­ar­bei­tern von West­rand viel Erfolg!

Von links nach rechts:
Gemein­de­rat Bruno Weber, Stadt­rat Bri­gitte Kas­ho­fer, Gemein­de­räte Mar­tha Har­rei­ter und Ger­not Huber

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen

Die­sen Hei­li­gen­schein gibt sich in ihrer Zei­tung ‘AmPunkt’ vom Juni 2011 die Amstett­ner ÖVP, wenn sie in ihrem Offe­nen Brief der Volks­par­tei Amstet­ten an die FPÖ und die Grü­nenvon den Amstett­ner Frei­heit­li­chen “Bewäl­ti­gung” und “Auf­ar­bei­tung” der Ver­gan­gen­heit for­dert. Da die Schul­di­gen die­ser Zeit längst abge­ur­teilt sind, kom­men der­ar­tige Bewältigungs-Aufforderungen an unbe­schol­tene Bür­ger zumin­dest einer Ver­leum­dung gleich und erin­nern stark an ein Ablen­kungs­ma­nö­ver Marke “Hal­tet den Dieb!”.

Anlass für die mora­li­sche Empö­rung der ÖVP ist die frei­heit­li­che Stimm­ent­hal­tung zum Dring­lich­keits­an­trag der SPÖ auf “Wider­ruf der Ehren­bür­ger­schaft Adolf Hit­lers” vom 24. Mai 2011. Dass diese seit 66 Jah­ren nicht mehr besteht, küm­mert die ÖVP in ihrer Pro­fi­lie­rungs­sucht nicht, und des­halb hat sie wie üblich mit der SPÖ gestimmt.

Der Brief gibt lei­der auch kei­ner­lei Aus­kunft, wes­sen Ver­gan­gen­heit die FPÖ bewäl­ti­gen bzw. auf­ar­bei­ten solle. Die jeweils per­sön­li­che? Oder gilt für die ÖVP Sip­pen­haf­tung? Doch auch in die­sem Fall gibt es nichts auf­zu­ar­bei­ten, denn weder Eltern, Groß­el­tern, Onkeln, Tan­ten oder fer­nere Ver­wandte der Amstett­ner Frei­heit­li­chen haben sich jemals irgend­ei­ner Mis­se­tat oder gar eines Ver­bre­chens schul­dig gemacht. Viele ihrer Brü­der, Väter, Söhne sind an der Front gefal­len, andere konn­ten mit unglaub­li­chem Glück gerade noch ihr nack­tes Leben ret­ten. Und nach dem Krieg waren sie uner­müd­lich für ihre Fami­lien und den Wie­der­auf­bau unse­res Lan­des im Einsatz.

Zur von der ÖVP gefor­der­ten Teil­nahme an den jähr­li­chen Gedenk­ver­an­stal­tun­gen zum Bom­ben­an­griff vom 20. März 1945 in Eisen­reich­dor­nach sind wir jedoch gerne bereit, sobald auch jene eng­li­schen und ame­ri­ka­ni­schen Täter, die die­ses blu­tige Mas­sa­ker ange­rich­tet haben, end­lich ihre eigene Ver­gan­gen­heit bewäl­ti­gen und die Opfer ange­mes­sen entschädigen.

Und jetzt möchte der geneigte Leser wohl wis­sen, von wem der Aus­spruch in der Titel­zeile stammt! Das Geheim­nis soll gelüf­tet wer­den: Es ist der unver­ges­sene Schau­spie­ler und Kaba­ret­tist Hel­mut Qual­tin­ger, des­sen Todes­tag sich am 29. Sep­tem­ber zum 25. Male jährt.

Kom­men­tar von Stadt­rat Bri­gitte Kas­ho­fer

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Erfolgsfaktor Familie

war der Titel einer Ver­an­stal­tung des frei­heit­li­chen Par­la­ments­klubs am 14. Juni  im Palais Epstein .

Der Ersatz des Fami­li­en­mi­nis­te­ri­ums durch ein Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­rium ist für FP-Bundesparteiobmann HC Stra­che ein ver­hee­ren­des Signal. Die Prio­ri­tä­ten sind in der gegen­wär­ti­gen Regie­rung falsch gesetzt. Fami­li­en­split­ting und Geld­leis­tun­gen sowie die gemein­same Obsorge sind Fix­punkte im Regie­rungs­pro­gramm der FPÖ.

Teil­neh­mer der Podi­ums­dis­kus­sion waren neben Bischof Dr. Andreas Laun auch der Direk­tor des Insti­tuts für Ehe und Fami­lie, Prof. Gün­ter Dan­hel, sowie die deut­sche Jour­na­lis­tin Bir­git Kelle. Die vier­fa­che Mut­ter kri­ti­siert die heu­tige Defi­ni­tion des Begriffs Fami­lie, der nicht mehr Vater, Mut­ter, Kin­der umfaßt, son­dern will­kür­li­che For­men des Zusam­men­le­bens beinhal­tet. So ist nicht mehr klar, was unter Fami­lie eigent­lich geför­dert wird. Kelle ver­ur­teilt eine Frau­en­po­li­tik, die die berufs­tä­tige Frau in den Mit­tel­punkt rückt und Müt­ter an den Rand drängt. Umfra­gen lie­fern fal­sche Ergeb­nisse, wenn zur Fami­li­en­po­li­tik nicht Eltern, son­dern Kin­der­lose befragt wer­den, denn mit der Geburt eines Kin­des ändern sich die Prio­ri­tä­ten im Leben einer Frau radi­kal. Ein flam­men­des Plä­do­yer hält Frau Kelle für echte Wahl­frei­heit zwi­schen Berufs­tä­tig­keit und Kin­der­be­treu­ung. Keine Frau kann wirk­lich wäh­len, wenn hohe Steu­er­sum­men in staat­li­che Ein­rich­tun­gen flie­ßen, wäh­rend Müt­ter, die ihre Kin­der sel­ber betreuen, nichts bekom­men. Immer­hin kos­tet ein Kin­der­gar­ten­platz 11 000 € pro Kind und Jahr, ein Krip­pen­platz noch mehr! Würde man einen Bruch­teil die­ses Gel­des den Fami­lien geben, könn­ten sie damit ent­we­der den Kin­der­gar­ten bezah­len oder ihr Kind selbst erziehen.

Für Prof. Gün­ter Dan­hel muss die Fami­lie durch ein Kin­der­wahl­recht auf­ge­wer­tet wer­den, Geld­leis­tun­gen sind Sach­leis­tun­gen vor­zu­zie­hen, und statt Gender-Mainstreaming for­dert er Family-Mainstreaming, näm­lich die Bevor­zu­gung von Eltern(!) bei der Pos­ten­ver­gabe im öffent­li­chen Bereich.

Frei­heit­li­che Poli­tik stellt die Fami­lie mit Vater, Mut­ter, Kin­dern ganz klar in den Mit­tel­punkt. Ihr Schutz muss oberste Prio­ri­tät der Poli­tik sein, denn sie ist die Keim­zelle des Vol­kes. Wenn wir wie­der auf die Müt­ter hören, und nicht den ideo­lo­gi­schen Tag­träu­men kin­der­lo­ser Eman­zen fol­gen, benö­ti­gen wir in Zukunft auch kei­ner­lei Zuwan­de­rung. Die Mehr­kind­fa­mi­lie muss auch bei ange­stamm­ten Öster­rei­chern wie­der die Regel sein!

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Un-Ehrenbürger damals — und heute

Da es den Grü­nen offen­sicht­lich an ernst­haf­ten The­men man­gelt, wüh­len sie mit Vor­liebe in der Mot­ten­kiste der Geschichte. Mit dreis­ten Lügen und bös­ar­ti­gen Unter­stel­lun­gen kommt man wenigs­tens in die Zei­tung. Dass sie dem Ruf unse­rer Hei­mat­stadt schwer scha­den, neh­men sie dafür in Kauf. Dies­mal erho­ben sie die Behaup­tung, Hit­ler sei “noch immer” Ehren­bür­ger von Amstet­ten. Dies nah­men die Sozia­lis­ten sofort zum Anlass, in der GR-Sitzung vom 24. Mai einen Dring­lich­keits­an­trag(!) auf “Wider­ruf der Ehren­bür­ger­schaft von Adolf Hit­ler” ein­zu­brin­gen, womit sie indi­rekt die Behaup­tung der Grü­nen bestätigten.

Tat­sa­che ist, dass allen Kriegs­ver­bre­chern gemäß Arti­kel VIII, Zif­fer II, Buch­stabe i der Direk­tive 38 des Alli­ier­ten Kon­troll­rats vom 12. Okto­ber 1946 gene­rell die Ehren­bür­ger­schaft in Öster­reich und Deutsch­land ent­zo­gen wor­den ist. Das ist jetzt 65 Jahre her! Noch dazu gibt es in eine Klau­sel, dass jede Ehren­bür­ger­schaft mit dem Able­ben der Per­son erlischt. Ein Wider­ruf ist daher recht­lich gar nicht mög­lich und der Dring­lich­keits­an­trag der SPÖ reine Farce!

Die Frei­heit­li­chen sahen sich außer­stande, etwas zu wider­ru­fen, das gar nicht exis­tiert. Wenn Gemein­de­rats­sit­zun­gen dazu benutzt wer­den, die Amstett­ner Bür­ger auf schänd­lichste Weise zur eige­nen Pro­fi­lie­rung zu miss­brau­chen, ste­hen wir nicht zur Ver­fü­gung. Wir haben uns daher der Stimme enthalten.

Die kampf­er­prob­ten Frei­heit­li­chen muss­ten sich dar­auf­hin einem Dau­er­feuer sys­tem­kon­for­mer Medien stel­len. ORF, Stan­dard, Presse, Kurier, Tips, NÖN und ein gan­zes Fern­seh­team nah­men Stadt­rat Bri­gitte Kas­ho­fer ins Kreuz­feuer. Diese nützte die Gele­gen­heit, das Abstim­mungs­ver­hal­ten der Frei­heit­li­chen unauf­ge­regt und sach­lich darzulegen.

Man konnte trotz inten­sivs­ter Suche keine Nähe zum Natio­nal­so­zia­lis­mus erken­nen, und die gesamte FPÖ stellte sich geschlos­sen hin­ter die Amstett­ner Man­da­tare. Auch der Aula erläu­terte die Stadt­par­tei­ob­frau den frei­heit­li­chen Stand­punkt. Für Schein­ab­stim­mun­gen und unnö­tige Demuts­ges­ten ste­hen wir nicht zur Verfügung.

Wir hät­ten den Sit­zungs­saal auch ver­las­sen kön­nen, woll­ten uns aber nicht auf eine Stufe stel­len mit Grün-GR Lue­ger, der sich feige gedrückt hat und gar nicht erst gekom­men ist.

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Die innovativste Gemeinde

Stolz sind die Rat­haus­so­zia­lis­ten dar­auf, dass Amstet­ten vor eini­gen Jah­ren zur „inno­va­tivs­ten Gemeinde” gekürt wor­den war.

Beson­ders das Natur­bad galt als tolle Errun­gen­schaft. Mitt­ler­weile stellt sich her­aus, dass der Besu­cher­an­drang dras­tisch zurück­ge­gan­gen ist und die Anlage in Wahr­heit gar nicht den ursprüng­li­chen Erfor­der­nis­sen und hohen Ansprü­chen gerecht wird. Mil­lio­nen waren in den Sand gesetzt worden.

Um Amstet­ten noch moder­ner zu gestal­ten, wurde 2008 eine Firma um 40 000 € mit dem Pro­jekt Lebens­Stet­ten betraut. Aus­ge­rech­net unter der Lei­tung eines tür­ki­schen Diplom­so­zio­lo­gen soll­ten Vor­schläge zur wei­te­ren Stadt­ent­wick­lung erar­bei­tet wer­den. Erwar­tungs­ge­mäß fan­den sich Anre­gun­gen zu fremd­spra­chi­gen Weg­wei­sern im Rat­haus, aber auch eine alte For­de­rung der FPÖ, näm­lich die Errich­tung von Senioren-Tagesstätten. Ers­te­res konnte von den Frei­heit­li­chen ver­hin­dert wer­den, für zwei­te­res ist kein Geld vorhanden.

Das – wirk­lich inno­va­tive – Land­schafts­ent­wick­lungs­kon­zept Forst­heide, das um 50 000 € in den Jah­ren 2007 – 2009 unter Mit­wir­kung nam­haf­ter Wis­sen­schaft­ler erstellt wor­den ist, ruht seit­her in den Schub­la­den des Bür­ger­meis­ters. Wegen Geld­man­gels ist an eine Umset­zung nicht gedacht. Im Jahr 2005 die Forst­heide preis­güns­tigst sel­ber zu kau­fen, so inno­va­tiv war man nun auch wie­der nicht.

Und nun ist ein wei­te­res ehr­gei­zi­ges Pro­jekt der Sozia­lis­ten am Ende. Bei der Bio­gas­an­lage wählte man ein Modell, das weder tech­nisch noch wirt­schaft­lich aus­ge­reift war. Mit Dum­ping­prei­sen wur­den zunächst ein­mal die frü­he­ren Struk­tu­ren zer­stört und die Land­wirte genö­tigt, ihren Bio­ab­fall an die Bio­gas­an­lage Amstet­ten zu lie­fern. Die Anlage war aber von Anfang an zur Ver­ar­bei­tung des ange­lie­fer­ten Roh­stof­fes gar nicht geeig­net! Die Errich­tungs­firma ist längst in Kon­kurs und kann nicht mehr zum Scha­den­er­satz ver­pflich­tet wer­den. Das Pro­jekt, an dem die Stadt­werke mit 15 % betei­ligt sind, ist nun ein Fall für den Masseverwalter.

Die inno­va­tivste Gemeinde — macht jeden Feh­ler zuerst! Damit andere dar­aus ler­nen können?

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Arm” und “reich”

Das arme Grie­chen­land mit einer Ein­woh­ner­zahl von 11 Mil­lio­nen ist mit 340 Mil­li­ar­den Euro ver­schul­det, jeder arme Grie­che, vom Säug­ling bis zum Greis, hat somit 31 000 € Schulden.

Das rei­che Öster­reich mit einer Ein­woh­ner­zahl von 8 Mil­lio­nen hat 230 Mil­li­ar­den Euro Schul­den. Die Ver­schul­dung jedes rei­chen Öster­rei­chers, vom Säug­ling bis zum Greis, beträgt nach Adam Riese daher 28 000 €.

Klar, dass jeder „rei­che” Öster­rei­cher jedem „armen” Grie­chen hel­fen muss! Aber auch die armen Iren, die armen Por­tu­gie­sen, die armen Spa­nier und Rumä­nen erwar­ten Hilfe!

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