Die Grenzen der Manipulation

Wir haben einen bedeutsamen Sonntag erlebt. Aus allen Rohren haben die Medien seit Monaten für das Berufsheer getrommelt, seitenweise wurden Inserate geschaltet, Journalisten bestochen, Gratiszeitungen verteilt, Diskussionsrunden im ORF mit Berufsheer-“Experten” einseitig besetzt, Altpolitiker als Schützenhilfe aus der Mottenkiste geholt und das “moderne” freiwillige Berufsheer gegen den “konservativen” Zwangsdienst ausgespielt. Es war ein mediales Dauerfeuer. Doch es hat nicht funktioniert. Und das ist wunderschön. Einige Bürger zu belügen, mag eine zeitlang gelingen, doch alle Bürger auf Dauer zu belügen, schafft auch die penetranteste Medienpropaganda nicht. Mit klarer Mehrheit und hoher Wahlbeteiligung haben sich die Österreicher für die Wehrpflicht entschieden. Wir wollen bitte mehr von diesen Volksbefragungen!
Jetzt hat das lähmende Parteiengezänk endlich ein Ende und das Heer kann reformiert werden. Das ist auch dringend notwendig, denn unser oberster Wehrdienstverweigerer und Verteidigungsminister hat es bewusst aushungern und verkommen lassen – wohl auch, um ein Argument für das Berufsheer zu haben.

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