Kommunistische Propaganda im Religionsunterricht!

Unter Anleitung ihrer Religionslehrer haben die Schüler von Poly, Sonnenschule und Hauptschule den Kreuzweg hinter dem Alten Friedhof neu gestaltet.
Handwerklich ist die Arbeit hervorragend gelungen!
Doch bei der feierlichen Eröffnung des Kreuzweges am Aschermittwoch mit Pfarrer Peter Bösendorfer in der Stephanskirche traute die Verfasserin ihren Augen nicht. Neben anderen wurde auch ein Spruch der RAF-Terroristin Ulrike Marie Meinhof auf der Projektionsfläche in der Kirche gezeigt! Beim anschließenden Augenschein auf dem Kreuzweg hinter dem Alten Friedhof fand sich tatsächlich auf der 10. Station das Kreuz mit dem Spruch. Im weiteren Text wird die vielfache Mörderin als “Friedensaktivistin” wie eine Märtyrerin verherrlicht, ihre “Zivilcourage” bewundert, ihre Verbrechen verharmlost und ihr Tod in einem deutschen Gefängnis wie der Opfertod Christi dargestellt. Der Leser erfährt nicht einmal, dass es Selbstmord war!
Die wahre Geschichte
Die 1938 geborene Journalistin, Mutter zweier Kinder, setzte sich in Medien und Rundfunk schon früh für den Kommunismus und gegen die westliche Demokratie ein. Als im Jahr 1968 der Kommunist Andreas Baader in Frankfurt zwei Kaufhäuser in Brand gesetzt hatte, versteckte ihn Ulrike Meinhof mitsamt seiner Freundin vor dem Zugriff der Polizei in ihrer Wohnung in Berlin. Trotzdem wurde der Brandstifter gefasst und landete im Gefängnis. Bei der gewaltsamen Befreiungsaktion 1970 durch die “Friedensaktivistin” und weitere Genossen wurde ein Angestellter angeschossen und schwer verletzt. In Jordanien ließ sich die Bande anschließend zwei Monate lang in einem Lager der “El Fatah” für den Guerillakampf ausbilden!
Die Kinder werden entsorgt
Um eine kommunistische Widerstandsorganisation gegen das demokratische Deutschland aufzubauen, wollte Meinhof ihre beiden kleinen Töchter loswerden und in ein Waisenlager der “El Fatah” stecken! Ein Journalist rettete die Kinder im letzten Moment!
Das für den Aufbau der RAF (Rote Armee Fraktion) erforderliche Geld wurde beschafft, indem Mitglieder der Bande am 29. September 1970 innerhalb von zehn Minuten in Berlin drei Banken überfielen.
Im Mai 1972 schlug die RAF zu und versetzte zwei Wochen lang die Menschen in Angst und Schrecken: Bomben explodierten in Frankfurt am Main, Augsburg, München, Karlsruhe, Hamburg und Heidelberg. Vier Menschen starben, zahlreiche wurden verletzt.
Am 15. Juni wurde Ulrike Meinhof verhaftet. 1976 erhängte sie sich in ihrer Zelle. Ihre mörderische Saat jedoch ging weiter auf. Bis 1991 zog die RAF eine breite Blutspur durch Deutschland.
Vorlagen unkritisch über­nommen
Neben echten Opfern von Terrorregimen werden an der 6. Kreuzwegstation der von Papst Johannes Paul II. suspendierte(!) Prie­s­ter und Minister der kommunistischen Regierung von Nikaragua Ernesto Cardenal, an der 9. Station der kommunistische, türkische Dichter Nazim Hikmet verehrt! Die Millionen Opfer der kommunistischen Diktaturen werden mit keinem Wort erwähnt!
Die Vorlagen aus der Pfarre Pregarten wurden anschei­nend von Amstettner Reli­gionslehrern völlig unkritisch übernommen. Sie entsprechen mit Sicherheit nicht der Lehr­meinung der Kirche. Es ist offenbar die Pri­vat­meinung einiger Religi­ons­lehrer und Pfarrer, die unter Missbrauch ihres Amtes linke Politik machen wollen!

Brigitte Kashofer

Im Gemeindekurier März 2013 finden Sie weitere aktuelle und wichtige Informationen!

 

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